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Leseprobe CONNEXI 2020-05 SCHMERZ Palliativmedizin

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HYDROMORPHON IN

HYDROMORPHON IN 24-STUNDEN-GALENIK MOR 5.415 OXY 3.152 HYD SR 9.707 HAL 24h 7.420 OTH 6.644 ALL 31.842 21,6 26,1 43,4 53,1 46,9 34,7 38,4 78,4 73,9 56,6 65,3 61,6 p

NEWS Vier von fünf COVID-19-Patienten entwickeln neurologische Beschwerden COVID-19 geht sehr häufig mit neurologischen Beschwerden einher. Wie häufig, zeigt eine aktuell publizierte Arbeit [1]: Insgesamt beträgt die Prävalenz mehr als 80 % und fast jeder dritte Patient erleidet eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Enzephalopathie. Eine Arbeitsgruppe der Charité und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) liefert dafür eine einleuchtende Hypothese [2]: Sie zeigte, dass einige SARS-CoV-2-Antikörper aus dem Blut von COVID-19-Patienten nicht nur an das Virus binden, um es zu neutralisieren, sondern auch an Strukturen des Gehirns und des Nervensystems. Neuro-COVID COVID-19 kann zu vielen verschiedenen neurologischen Manifestationen und Komplikationen führen – und zwar unabhängig von der Schwere der Atemwegsinfektion oder anderen Organbeteiligungen. Die Vielzahl an Veröffentlichungen von Fallserien und Studien führte daher zur Bezeichnung „Neuro-COVID“. Das neurologische Beschwerdespektrum reicht dabei von Riech- und Geschmacksstörungen über Schlaganfälle, Epilepsie und Lähmungen bis zu Verwirrtheit und MSähnlichen Bildern. Auffällig ist außerdem, dass sehr viele Betroffene nach Abklingen der akuten Erkrankung nicht beschwerdefrei werden, man spricht dann von einem „Post-COVID-Syndrom“. Im Vordergrund stehen dabei Müdigkeit bzw. Fatigue und reduzierte Belastbarkeit; in einigen Fällen bleiben aber auch neurologische Symptome und Ausfälle zurück. Eine aktuelle Studie aus Chicago [1] hat die Bandbreite der neurologischen Beschwerden im Kontext einer COVID-19-Erkrankung zusammengetragen und deren Häufigkeit evaluiert: Fast die Hälfte der Patienten zeigten zu Beginn der Erkrankung (42,2 %) neurologische Beschwerden, bei den Patienten, die wegen COVID-19 in ein Krankenhaus aufgenommen werden mussten, waren es sogar fast zwei Drittel (62,7 %). Noch höher war der Anteil der Patienten, die insgesamt im Verlauf der COVID-19-Erkrankung neurologische Beschwerden entwickelten (also nicht nur zum Zeitpunkt des Krankheitsbeginns): das waren 82,3 %, also vier von fünf Patienten. Besonders häufig waren Muskelschmerzen (44,8 %), Kopfschmerzen (37,7 %) und Enzephalopathien (31,8 %). Einladung zum DGN-Kongress 2020: live, interaktiv und digital Der 93. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie findet am 4.–7.11.2020 virtuell statt. Neben über 300 Vorträgen, die als Webcasts zur Verfügung stehen, bietet der Kongress ein Liveprogramm auf drei (am Freitag sogar auf vier) parallelen Kanälen. Highlight-Themen werden auf den Punkt aufbereitet: Jeden Abend diskutieren neurologische Top-Experten die wichtigsten Inhalte des Tages. Referenzen 1. Liotta E, Batra A, Clark JR et al. Frequent neurologic manifestations and encephalopathy-associated morbidity in Covid-19 patients. Annals of Clinical and Translational Neurology. First published: 05 October 2020. https://doi. org/10.1002/acn3.51210 2. Kreye J, Reincke SM, Kornau HC et al. A therapeutic nonself-reactive SARS-CoV-2 antibody protects from lung pathology in a COVID-19 hamster model. Cell 2020; Open Access Published: September 23 https://www.cell.com/ cell/fulltext/S0092-8674(20)31246-0 Quelle: DGN EDUCATION 19

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