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Leseprobe CONNEXI Diabetes Adipositas Ausgabe 9-2019

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HILFEN IM ALTER Beispiel

HILFEN IM ALTER Beispiel am Handgelenk). Ältere Menschen brauchen hier in der Regel Unterstützung. Unstrittig ist auch die unterstützende Wirkung, die etwa Gehhilfen bei Polyneuropathie und/oder Gebrechlichkeit bieten, zum Beispiel Gehbock, Rollator usw., oder auch Hilfsmittel der Frakturprävention, wie Safehip-Schutzhosen/Hüftprotektoren, Antirutschsocken etc. Wünschenswert erscheinen aber auch Systeme, die den Menschen dabei helfen, die verschiedenen Hilfsmittel gut zugriffsbereit aufzubewahren und im Bedarfsfall verfügbar zu haben. CONFERENCES Michael Uhlig m.uhlig@contec.de PD Dr. med. Anke Bahrmann anke.bahrmann@googlemail.com Pumpe, werden sich durchsetzen, das ist keine Frage. Beim aktuellen Stand der Erforschung ist aber festzuhalten, dass die selbstständige Anlage an den Körperstellen mit den effektivsten Messergebnissen (Oberarm) für viele der Betroffenen schwieriger ist als an anderen Körperstellen (zum Elektronische Hilfsmittel bis hin zum Tele monitoring Die Möglichkeiten, die PC-Programme und Apps zur Datenanalyse, zur Verbesserung der Therapietreue, zum Datenmanagement und zur Blutglukosesteuerung sowie zur Erinnerung an Medikamenteneinnahme oder Insulin-Injektionen bieten, sind inzwischen bekannt und werden von einigen Patientengruppen bereits sehr selbstverständlich genutzt. In der Praxis der Anwendung für ältere, unterstützungsbedürftige Menschen ist elementar, dass sie alltagsgerecht in das soziale Umfeld der Menschen integriert werden. In diesem Sinne ist darauf zu achten, die Eingabe-/Endgeräte kontinuierlich im Verfügungsbereich der Betroffenen zu halten, sie mit Sprechfunktion oder sehr gut sichtbarem Display auszustatten und idealerweise mit alltagstypischen Gegenständen wie Uhren, Handy, bereits vorhandenen Hilfssystemen wie zum Beispiel einem Hausnotrufsystem usw. zu verbinden. Sehr hilfreich ist, wenn die erforderlichen Erläuterungen auch über ein Sprachsystem zur Verfügung gestellt würden. Dabei kann man es nicht oft genug betonen: Es kommt auf die kluge, im Ganzen gedachte Unterstützungslösung an. Unbedingt zu empfehlen sind beispielsweise eine über Bewegungssensoren gesteuerte Beleuchtung zur 26

HILFEN IM ALTER Sturzvermeidung (niedrigschwellig im Baumarkt zu erwerben oder im Rahmen von Gesamtlösungen zur „smarten“ Gestaltung des Wohnumfeldes bereitzustellen), auf das leichteste handhabbare manuelle Lichtquellen (geeignet: Touchlampen oder auch Spracherkennung) oder auch die Prävention durch Sensormatten oder RFID-/GPS-Systeme zur Verbesserung der Sicherheit. Solche Möglichkeiten lassen sich auch sinnvoll miteinander integrieren. Für Menschen mit einer stärkeren Ausprägung der funktionellen oder kognitiven Einschränkungen wird der Anteil der persönlichen medizinischen und sozialen Betreuungsleistungen höher sein müssen. Aber auch hier können inzwischen stabile digitalisierte Optionen herangezogen werden. Mit Patienten-Coachingprogrammen wie TeLiPro des Deutschen Institutes für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG) oder Telemonitoring-Lösungen wie des Westdeutschen Zentrums für Angewandte Telemedizin (WZAT) lässt sich auf der Basis von elektronischer Akte, vereinbarten Kommunikationsregeln und kontinuierlicher Vitalparameterüberwachung ein sicheres und trotzdem lebensqualitätsorientiertes Management der chronischen Erkrankung sichern. Referenzen 1. Grammes, J. Diabetes Apps – ein Überblick. Vortrag, September 2017, auf der 32. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie, Mainz, Deutschland 2. S2k-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes mellitus im Alter, Regnr. 057-017, 2. Aufl., awmf.org/leitlinien/detail/ll/057-017.html Privatdozentin Dr. med. Anke Bahrmann Universitätsklink Heidelberg Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie; Klinische Geriatrie Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg Michael Uhlig Contec GmbH Die Unternehmens- und Personalberatung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft Innovations-Zentrum Gesundheitswirtschaft Gesundheitscampus-Süd 2, 44801 Bochum CONFERENCES 27

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