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Leseprobe CONNEXI KARDIOLOGIE Ausgabe 8-2018

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Wissenschaft, Medizin, Kardiologie, Herzchirurgie, Lipidologie

EDWARDS CARDIOBAND

EDWARDS CARDIOBAND SYSTEME Mit dem Cardioband Mitral-System verbesserten sich die Patienten nachhaltig in der NYHA-Klasse und in ihrer Lebensqualität . diesen Parametern zeigen auch nach zwei Jahren einen deutlich positiven Effekt im täglichen Leben der Patienten (Abbildung 2). Die Patienten erlebten eine statistisch signifikante und nachhaltige Verbesserung ihrer NYHA-Klasse und ihrer Lebensqualität (MLHFQ-Score). Dies hielt über zwei Jahre an. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit, gemessen durch den Sechs-Minuten-Gehtest, verbesserte sich deutlich. Die Veränderungen nach einem Jahr waren statistisch signifikant. Aus diesen Daten zieht Dr. Latib den Schluss, dass das Cardioband Mitral-System sich inzwischen als standardisierte und berechenbare Option zur Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz (MR) etabliert hat. Trikuspidalklappeninsuffizienz Die Regurgitation der Trikuspidalklappe resultiert üblicherweise aus einer Erweiterung des Anulus und einer Vergrößerung des rechten Ventrikels. Die Erkrankung verläuft meist asymptomatisch und EDUCATION % der Population 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 0 % NYHA-Klassifizierung MLHFQ Score 6-Minuten-Gehtest p

EDWARDS CARDIOBAND SYSTEME wird in der körperlichen Untersuchung oft nicht erkannt. Stattdessen fällt eine Trikuspidalinsuffizienz oft als Nebenbefund bei einer Echokardiographie auf, die aus anderen Gründen durchgeführt wird [5], klinisch wird sie meist ignoriert. Aber eine nicht diagnostizierte Trikuspidalklappeninsuffizienz und dementsprechend ausbleibende Therapien können schwere Folgen nach sich ziehen. Bei Patienten mit systolischer Dysfunktion kann bereits eine mittelschwere Trikuspidalinsuffizienz ein Prädiktor für schwerere Verlaufsformen der Herzinsuffizienz und schlechte klinische Outcomes sein und zwar unabhängig von der Ejektionsfraktion oder pulmonaler Hypertonie [6]. Dr. Maurice E. Sarano, (Mayo Clinic, Rochester, Minnesota) erklärte einige der diagnostischen Herausforderungen bei der Trikuspidalinsuffizienz. Sogar dann, wenn man eine Trikuspidalinsuffizienz festgestellt hat, erweist sich die Beurteilung oft als schwierig. Der Schweregrad ist nicht leicht einzuschätzen, sei es durch qualitative, semiquantitative oder quantitative Techniken in der Echokardiografie. Dr. Sarano empfahl, sich zur Identifikation einer Trikuspidalinsuffizienz auf die Vena contracta zu konzentrieren. Er betonte auch wiederholt, wie wichtig eine möglichst gute Quantifizierung des Schweregrades ist. Dies kann sich als schwierig erweisen, und auch der Winkel der Klappensegel spielt dabei eine Rolle. Das Volumen des zurück fließenden Blutes liefert keine zuverlässigen Informationen, da es meist gering ist. Die EROAs (effective regurgitant orifice areas) können wesentlich größer sein als bei der Mitralinsuffizienz. Ein weiteres Problem besteht darin, dass die funktionale Trikuspidalinsuffizienz in der Regel mit anderen Komorbititäten assoziiert ist. In den meisten Fällen besteht zusätzlich eine Klappenerkrankung im linken Herzen, eine pulmonale Hypertonie oder eine Dysfunktion des linken Ventrikels [7]. Daher muss die Beurteilung der klinischen Situation des Patienten immer auf Basis der individuellen kardialen Befunde erfolgen. Behandlungsergebnisse des Cardioband-Systems bei Trikuspidalklappeninsuffizienz Nachdem das Cardioband Trikuspidal-System für die Behandlung der Mitralinsuffizienz seine Wirksamkeit gezeigt hatte, wurde das System angepasst und zur Behandlung von Patienten mit Trikuspidalinsuffizienz weiterentwickelt. Dr. Ralph Stephan von Bardeleben (Universität Mainz) berichtete von den ersten Erfahrungen mit dem Cardioband Die Lernkurve mit dem Cardio band Trikuspidal- System verläuft bei Operateuren , die Erfahrung mit dem Cardioband Mitral-System haben, deutlich kürzer. Trikuspidal-System (Abbildung 3). Das System ist spiegelbildlich zum Mitralsystem aufgebaut, der Eingriff erfolgt über einen transfemoralen Zugang. Aufgrund der Ähnlichkeiten der beiden Systeme ist die Lernkurve für Operateure, die bereits Erfahrung mit dem Cardioband Mitral-System haben, deutlich kürzer. Dr. von Bardeleben berichtete über die Erfahrungen aus der internationalen Multicenterstudie EDUCATION 45

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