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Leseprobe CONNEXI KARDIOLOGIE Ausgabe 8-2018

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Wissenschaft, Medizin, Kardiologie, Herzchirurgie, Lipidologie

LANGZEITERGEBNISSE

LANGZEITERGEBNISSE Outcome nach außerklinischem Kreislaufstillstand und milder therapeutischer Hypothermie Julia Seeger, Ulm In Europa werden jährlich 300.000 Patienten aufgrund eines außerklinischen Herzkreislaufstillstandes reanimiert. Die milde therapeutische Hypothermie nach erfolgreicher Wiederbelebung wird zur Verbesserung des neurologischen und kardiologischen Outcomes für Patienten mit defibrillierbarem initialem Rhythmus (Kammerflimmern oder ventrikulären Tachykardien) empfohlen. Obwohl die derzeitigen Leitlinien eine Empfehlung zur milden therapeutischen Hypothermie auch für primär nicht defibrillierbare Rhythmen geben, ist die Evidenzlage noch kontrovers. Ziel der unter der Leitung von Frau Priv.-Doz. Dr. med Julia Seeger am Universitätsklinikum Ulm durchgeführten Studie ist es, den Einfluss des initialen Rhythmus auf das Langzeit-Outcome und die Lebensqualität bei Patienten nach außerklinischem Kreislaufstillstand und milder therapeutischer Hypothermie zu untersuchen. Patienten und Methoden CONFERENCES Eingeschlossen wurden 319 Patienten nach erfolgreicher Reanimation bei außerklinischem Kreislaufstillstand, welche am Universitätsklinikum mit milder therapeutischer Hypothermie behandelt wurden. Primärer Endpunkt war die Mortalität während des initialen Klinikaufenthaltes. Sekundärer Endpunkt war das Drei-Jahres- Überleben. Der Einfluss auf die Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit wurden ebenfalls im Langzeit-Follow-up erfasst. Ergebnisse Es erlitten 41,4 % (132) der Patienten einen Kreislaufstillstand aufgrund eines initialen nicht Priv.-Doz. Dr. med. Julia Seeger julia.seeger@t-online.de defibrillierbarem Rhythmus. Das mittlere Alter der Patienten lag dabei bei 64,3 ± 16,3 Jahren. In 73 % der Fälle handelte es sich dabei um einen beobachteten Herzkreislaufstillstand. Ursächlich für den außerklinischen Herzkreislaufstillstand war in 52 % der Fälle ein akutes Koronarsyndrom. Patienten mit initial defibrillierbarem Rhythmus zeigten einen signifikant niedrigeren primären Endpunkt (37,5 % vs. 62,5 %, p

LANGZEITERGEBNISSE Outcome bei Klinikentlassung war dabei signifikant besser bei Patienten mit initial defibrillierbarem Rhythmus, trotz milder therapeutischer Hypothermie in beiden Gruppen. Es konnten 58,6 % der Patienten mit keinem oder nur geringem neurologischem Defizit nach Glasgow Outcome Scale die Klinik verlassen, verglichen mit lediglich 17,6 % der Patienten mit initial nicht defibrillierbarem Rhythmus (p

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