Aufrufe
vor 2 Jahren

Leseprobe CONNEXI AIDS Hepatitis Ausgabe 6-2019

  • Text
  • Connexi
  • Studie
  • Frauen
  • Menschen
  • Studien
  • Hepatitis
  • Therapie
  • Prep
  • Deutschland
  • Conferences
  • Patienten
medizinisches Magazin über AIDS und Hepatitis für Fachärzte, Retrospektive vom Deutsch-Österreichischen AIDS Kongress DOEAK 2019 und der Münchner AIDS und Hepatitis Werkstatt 2019

HIV-INFEKTION IN

HIV-INFEKTION IN DEUTSCHLAND 2019 gresses beinhaltet ja neben der engen Verknüpfung von Wissenschaft und klinischem Management den Austausch zwischen den Betroffenen und den Behandlern/Therapeuten und weiteren beteiligten Berufsgruppen. Dieser Dialog ist ein Charakteristikum dieses Kongresses, mit dem er sich von anderen Kongressen unterscheidet, also beinahe ein Alleinstellungsmerkmal. Die Community hatte eigene Sessions mit hervorragenden Referenten – „N=N – Das müssen alle wissen!“, „GIPA reloaded – Was bedeutet ‚Nothing about us without us‘ heute?“, „Chems, Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch ich als erfahrener Behandler habe hier vieles gelernt. CONFERENCES Wie reflektierte sich für Sie während des Kongresses das Motto „Visionen und Wirklichkeit“? Prof. Plettenberg: Bei diesem Kongress geht es eigentlich um drei Themenfelder mit unterschiedlichen Visionen und Wirklichkeiten. Eines der drei betrifft die Behandlung von Patienten mit HIV- Infektion. Was ist heute möglich und was wird in der nächsten Zeit kommen? In den zurückliegenden Jahren hat sich sehr viel getan. Trotzdem sind weitere Fortschritte wichtig, und es stehen spannende Verbesserungen konkret vor der Tür, z. B. die Injectables oder die duale Therapie. Es bleibt abzuwarten, wie sehr sich diese durchsetzen werden. Ein für alle Beteiligten wichtiges Thema ist die PrEP, um die es in vielen Sitzungen ging. Im Symposium „Wo stehen wir bei der PrEP?“ wurden die Herausforderungen der PrEP aus sehr unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Von der Beschaffung und Einnahme der Medikamente bis hin zum diagnostischen Procedere und zu berufspolitischen Fragen, die sich aus den neuen Erstattungsregelungen zur PrEP ergeben. Das zweite Themenfeld unter dem Motto Vision und Wirklichkeit betrifft die Forschung. Hier gibt Prof. Dr. med. Andreas Plettenberg Plettenberg@ifi-medizin.de es eine ganze Reihe von hochinteressanten Vorträgen zur Grundlagenforschung, für die wir exzellente Referenten gewinnen konnten. Hier nenne ich nur beispielhaft die Themen „Genscheren – Der Weg zur Heilung?“, „Wege zur funktionellen Heilung“, „Stammzelltransplantation oder „Natürliche 8

BIKTARVY® Schön, wenn sich solche Möglichkeiten für HIV-Patienten eröffnen. Der Integrase-Inhibitor Bictegravir kombiniert mit dem Backbone TAF/FTC in einem Single-Tablet-Regime Biktarvy® 50 mg/200 mg/25 mg Filmtabletten Wirkstoffe: Bictegravir, Emtricitabin, Tenofoviralafenamid. Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält 50 mg Bictegravir-Natrium, entsprechend 50 mg Bictegravir, 200 mg Emtricitabin und Tenofoviralafenamidfumarat, entsprechend 25 mg Tenofoviralafenamid. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat. Filmüberzug: Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E171), Macrogol, Talkum, Eisen(III)-oxid (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172). Anwendungsgebiet: Biktarvy wird zur Behandlung von Erwachsenen angewendet, die mit dem humanen Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) infiziert sind. Bei dem HI-Virus dürfen weder aktuell noch in der Vergangenheit Resistenzen gegen die Klasse der Integrase-Inhibitoren, Emtricitabin oder Tenofovir nachgewiesen worden sein (siehe Abschnitt 5.1 der Fachinformation). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Gleichzeitige Anwendung mit Rifampicin und Johanniskraut (Hypericum perforatum). Nebenwirkungen: H ä u fi g : Depression, anormale Träume, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Diarrhoe, Übelkeit, Müdigkeit. Gelegentlich: Anämie, Suizidales Verhalten, Angst, Schlafstörungen, Erbrechen, Bauchschmerzen, Dyspepsie, Flatulenz, Hyperbilirubinämie, Angioödem, Ausschlag, Pruritus, Urtikaria, Arthralgie. Andere mögliche Nebenwirkungen: Gewichtszunahme und Anstieg der Blutlipid- und Blutglukosewerte, Immun-Reaktivierungs-Syndrom einschließlich Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z. B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis), Osteonekrose, Veränderung der Serumkreatininkonzentration. Darreichungsform und Packungsgrößen: Packungen mit 30 und 3x30 Filmtabletten. Verschreibungspflichtig. Stand: Juni 2019. Pharmazeutischer Unternehmer: GILEAD Sciences Ireland UC, Carrigtohill, County Cork, T45 DP77, Irland. Repräsentant in Deutschland: GILEAD Sciences GmbH, D-82152 Martinsried b. München. ▼Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Jeder Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu Biktarvy ist zu melden an die Gilead Sciences GmbH, Abteilung Arzneimittelsicherheit, Fax-Nr.: 089/899890-96, E-Mail: drugsafetygermany@gilead.com, und/oder an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Webseite: www.bfarm.de. BIK/DE/18-05/PM/1016(1)

Connexi - Leseproben