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Leseprobe CONNEXI AIDS Hepatitis Ausgabe 9-2018

POST CONFERENCE WEBINAR

POST CONFERENCE WEBINAR AMSTERDAM Webinar-Session bietet kompakten Review Auch nach der 22. Welt-AIDS-Konferenz 2018 in Amsterdam boten die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter (dagnä) und die Deutsche AIDS Gesellschaft (DAIG) im August wieder eine gemeinsame internetbasierte Kongressberichterstattung als Post Conference Webinar an. Wer es nicht geschafft hat, sich einzuloggen kann unter www.s5customer.de/projekte/dagnae/dagnae_AIDS_2018_Webcast_Aufzeichnung.zip ein aufgezeichnetes Webinar nachträglich anschauen und die Slides herunterladen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Behrens und Dr. Knud Schewe hatten die Dres Christoph Spinner , Nils Postel, Olaf Degen, Martin Däumer, Sven Schellberg und Anja Meurer im Juli die Konferenz besucht und die wichtigsten Neuigkeiten im Rahmen von zwei Life-Webinaren zusammengefasst. Auf dem dagnä Workshop im September stellten die Referenten die Highlights noch einmal vor. Im Folgenden präsentieren wir drei ausgewählte Beiträge zu den Themen ART, Be gleiterkrankungen, Koinfektionen, ART-Nebenwirkungen und Prä vention. v.l.n.r. Christoph Spinner, Nils Postel, Olaf Degen, Martin Däumer, Sven Schellberg, Anja Meurer, Knud Schewe Konferenzbericht 22 nd International AIDS Conference (AIDS 2018) 23.−27. Juli 2017, Amsterdam, Niederlande CONFERENCES ART Therapiestrategien Sven Schellberg, Berlin Die Diskussion um eine mögliche Deeskalation antiretroviraler Therapien prägte auch die wissenschaftliche Debatte auf der Welt-AIDS-Konferenz 2018. Dolutegravir als Leitsubstanz vieler Strategien stand hier besonders im Blickfeld. Bei therapienaiven Pa tienten erwies sich die Kombination mit Lamivudin (3TC) in den identischen Studien GEMIN I & II als dem Vergleich in der Kombination mit TDF/FTC zu Woche 48 als nicht unterlegen. Während es auch bei hochvirämischen Patienten, immerhin rund 20 % der Studienteilnehmer, keine Unterschiede gab, zeigte die duale Kombination bei immunologisch stark eingeschränkten Patienten zumindest in der Snapshot-Analyse Schwächen. Bemerkenswert war das fehlende Auftreten von Resistenzen bei Therapieversagen (Abbildung 1). Auch in der zwischenzeitlich zugelassenen Dualkombination mit Rilpivirin zeigt sich auch über 100 Wochen in den Studien SWORD 1 und 2 bei therapieerfahrenen Patienten ohne vorheriges Therapieversagen und ohne entsprechende 12

POST CONFERENCE WEBINAR AMSTERDAM 100 % 90 % 90 93 93 94 HIV-1 RNA

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