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Leseprobe CONNEXI Nephrologie Ausgabe 6-2018

HAND AUFS HERZ – FÜR

HAND AUFS HERZ – FÜR SICH SELBST WÜRDEN SIE AUCH AUF WIRKSAMKEIT UND VERTRÄGLICHKEIT 1* VERTRAUEN NEU: EMANATE Zulassungserweiterung bei früher Kardioversion ELIQUIS ® verbindet beides • bessere Wirksamkeit vs. Warfarin 1* • weniger schwere Blutungen vs. Warfarin 1* * Zur Schlaganfallprophylaxe bei VHF-Patienten # bietet ELIQUIS ® gleichzeitig eine signifikant überlegene Reduktion von Schlaganfällen/systemischen Embolien und weniger schwere Blutungen vs. Warfarin 1‡ # Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren. ‡ Schwere Blutung war ein wichtiger sekundärer Endpunkt in der ARISTOTLE-Studie und wurde entsprechend einer vorab festgelegten hierarchischen Test-Strategie getestet, um den Typ-I-Fehler in der Studie möglichst niedrig zu halten. Literaturangaben: 1. Granger CB et al. N Engl J Med 2011; 365: 981–992. Eliquis 2,5 mg Filmtabletten. Eliquis 5 mg Filmtabletten. W i r k s t o ff :Apixaban. Zusammensetzung: Wirkstoff: 2,5 mg bzw. 5 mg Apixaban. Sonst. Bestandteile: Lactose, Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Titandioxid, Triacetin, Eliquis 2,5 mg zusätzlich: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O; Eliquis 5 mg zusätzlich: Eisen(III)-oxid. Anwendungsgebiete: Prophylaxe v. Schlaganfällen u. systemischen Embolien bei erw. Pat. mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern u. einem o. mehreren Risikofaktoren, wie Schlaganfall o. TIA in der Anamnese, Alter ≥ 75 Jahren, Hypertonie, Diabetes mellitus, symptomatische Herzinsuffizienz (NYHA Klasse ≥II). Behandlung v. tiefen Venenthrombosen (TVT) u. Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe v. rezidivierenden TVT und LE bei Erw. Eliquis 2,5 mg zusätzlich: Prophylaxe venöser Thromboembolien bei erw. Pat. nach elektiven Hüft- o. Kniegelenksersatzoperationen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff o.e.d. sonst. Bestandteile; akute klinisch relevante Blutung; Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie u. einem klinisch relevanten Blutungsrisiko verbunden sind. Läsionen o. klinische Situationen, falls sie als signifikanter Risikofaktor für eine schwere Blutung angesehen werden (z.B. akute o. kürzl. aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien m. hohem Blutungsrisiko, kürzl. aufgetretene Hirn- o. Rückenmarksverletzungen, kürzl. erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark o. Augen, kürzl. aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte o. vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen o. größere intraspinale o. intrazerebrale vaskuläre Anomalien. Gleichzeitige Anwendung anderer Antikoagulanzien z.B. unfraktionierte Heparine, niedermol. Heparine, Heparinderivate, orale Antikoagulanzien außer bei Umstellung der Antikoagulation von o. auf Apixaban o. unfraktioniertes Heparin in Dosen, um die Durch gängigkeit e. zentralvenösen o. arteriellen Katheters zu erhalten. Nebenwirkungen: H ä u fi g: Anämie, Thrombozytopenie; Blutungen am Auge (einschließlich Bindehautblutung); Blutungen, Hämatome, Hypotonie (einschließlich Blutdruckabfall während des Eingriffs); Epistaxis; Übelkeit, Gastrointestinale Blutung, Blutung im Mundraum, Rektalblutung, Zahnfleischblutung; erhöhte Gamma-Glutamyltransferase, erhöhte Alanin-Aminotransferase; Hautausschlag; Hämaturie; Abnormale vaginale Blutung, urogenitale Blutung; Kontusion. Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen, allergisches Ödem, anaphylaktische Reaktion, Pruritus; Gehirnblutung; Intraabdominalblutung; Hämoptyse; Hämorrhoidalblutung, Hämatochezie; abnormale Leberfunktionstests, erhöhte Aspartat-Aminotransferase, erhöhte Blutwerte für alkalische Phosphatase, erhöhte Blutwerte für Bilirubin; Muskelblutung; Blutung an der Applikationsstelle; Okkultes Blut positiv; Postoperative Blutung (einschließlich postoperatives Hämatom, Wundblutung, Hämatom an Gefäßpunktionsstelle und Blutung an der Kathetereinstichstelle), Wundsekretion, Blutungen an der Inzisionsstelle (einschließlich Hämatom an der Inzisionsstelle), intraoperative Blutung, Traumatische Blutung. Selten: Blutung der Atemwege; Retroperitoneale Blutung; Weitere Hinweise: siehe Fachinformation. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Bristol-Myers Squibb/Pfizer EEIG, Bristol-Myers Squibb House, Uxbridge Business Park, Sanderson Road, Uxbridge, Middlesex UB8 1DH Vereinigtes Königreich. Version 09

EDITORIAL Liebe Leser, „Wer nicht widerspricht, wird Spender“ lautete Anfang September der etwas plakativ verkürzende Titel des politischen Talkshowformates Anne Will. Damit ist die Debatte um die Organspende einmal mehr in den medialen Fokus gerückt. Hintergrund sind die nach wie vor erschreckend niedrigen Transplantationszahlen. Mehr als 10.000 Patienten warten derzeit auf ein Spenderorgan. Die Zahl der Organspender ist 2017 mit nur 797 Spendern auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gesunken. Die Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn will nun Maßnahmen ergreifen, um die Zahl der Spender zu erhöhen – unter anderem soll im Bundestag über die Einführung der doppelten Widerspruchsregelung diskutiert werden. Dabei stehen einer aktuellen Umfrage zufolge 84 Prozent der Deutschen dem Thema Organ- und Gewebespende positiv gegenüber. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung besitzen inzwischen 36 Prozent sogar einen Organspendeausweis. Ist es also tatsächlich die bestehende Optin-Regelung, die mangelnde Spendebereitschaft oder die fehlende Sensibilität und Aufklärung in der Bevölkerung, die bessere Transplantationszahlen verhindert? Es stimmt schon, Länder, die eine Opt-out-Regel neu eingeführt haben, konnten dadurch ihre Transplantationszahlen steigern. Aber selbst das trifft nicht auf jedes dieser Länder zu. Auch dem Argument von SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach, dass „fast jeder ein potenzieller Empfänger von Organen ist, und es demnach auch richtig sei, dass auch jeder ein möglicher Spender ist – es sei denn, er widerspreche“ ist durchaus einiges abzugewinnen. Doch so begrüßenswert eine breite öffentliche Debatte um eine Widerspruchslösung in Deutschland auch ist, man muss sich schon die Frage stellen, ob es nicht redlicher und am Ende zielführender wäre, zunächst einmal die unter Insidern längst bekannten offensichtlichen Hindernisse zu beseitigen, das deutsche Organspendesystem komplett auf den Prüfstand zu stellen, es finanziell besser auszustatten und gründlich zu erneuern. Denn sollte es sich erst einmal allgemein herumgesprochen haben, dass es in Deutschland wohl vor allem bei den verdichteten Arbeitsbedingungen, dem fehlenden finanziellen Anreiz, der fehlenden Wertschätzung und dem Organisationsablauf in den Kliniken hakt, so könnte das der Akzeptanz und der Glaubwürdigkeit einer Kampagne für die Widerspruchslösung den Wind nur allzu schnell wieder aus den Segeln nehmen. Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre. Berlin, September 2018 Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin 3

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