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Leseprobe CONNEXI Nephrologie Dialyse Transplantation Ausgabe 2-2019

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CARDIOVASCULAR REPATHA

CARDIOVASCULAR REPATHA ® ZUGELASSEN ZUR SENKUNG DES CV-RISIKOS bei Patienten nach Myokardinfarkt, Schlaganfall oder mit pAVK # Für Patienten mit Hypercholesterinämie in der Sekundärprävention* 1 GEHEN SIE ÜBER DEN STATUS QUO HINAUS Geben Sie Repatha ® , um das LDL-C und das CV-Risiko zu senken, wenn Statine allein nicht reichen 1 * Reduktion des kardiovaskulären Risikos nach Myokardinfarkt, Schlaganfall und pAVK durch Verringerung der LDL-C-Werte. # Repatha wird bei Erwachsenen mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos durch Verringerung der LDL-C- Werte zusätzlich zur Korrektur anderer Risikofaktoren angewendet: in Kombination mit einer maximal tolerierbaren Statin-Dosis mit oder ohne anderen lipidsenkenden Therapien, oder allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten mit Statin-Intoleranz oder für welche ein Statin kontraindiziert ist. 1 Fachinformation Repatha ® , Stand Mai 2018. DE-P-145-0518-064543 Kurzinformation: Repatha ® 140 mg Injektionslösung im Fertigpen. Repatha ® 420 mg Injektionslösung in einer Patrone. Wirkstoff: Evolocumab. Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Jeder Verdachtsfall einer Nebenwirkung sollte gemeldet werden. Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: Jeder Fertigpen enthält 140 mg Evolocumab in 1 ml Lösung. Jede Patrone enthält 420 mg Evolocumab in 3,5 ml Lösung (120 mg/ml). Repatha ist ein humaner monoklonaler IgG2-Antikörper, der mittels rekombinanter DNA-Technologie in Ovarialzellen des Chinesischen Hamsters (CHO) hergestellt wird. Sonstige Bestandteile: Prolin, Essigsäure 99 %, Polysorbat 80, Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Hypercholesterinämie und gemischte Dyslipidämie: Repatha ® wird bei Erwachsenen mit primärer Hypercholesterinämie (heterozygot familiär und nicht-familiär) oder gemischter Dyslipidämie zusätzlich zu diätetischer Therapie angewendet in Kombination mit einem Statin oder einem Statin mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten, die mit der maximal tolerierbaren Statin-Dosis die LDL-C-Ziele nicht erreichen, oder allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten mit Statin-Intoleranz oder für welche ein Statin kontraindiziert ist. Homozygote familiäre Hypercholesterinämie: Repatha ® wird bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 12 Jahren und älter mit homozygoter familiärer Hypercholesterinämie in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien angewendet. Bekannte atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung: Repatha wird bei Erwachsenen mit bekannter atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (Myokardinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit) zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos durch Verringerung der LDL-C-Werte zusätzlich zur Korrektur anderer Risikofaktoren angewendet: in Kombination mit einer maximal tolerierbaren Statin-Dosis mit oder ohne anderen lipidsenkenden Therapien, oder allein oder in Kombination mit anderen lipidsenkenden Therapien bei Patienten mit Statin-Intoleranz oder für welche ein Statin kontraindiziert ist. Zu Studienergebnissen bezüglich der Wirksamkeit auf LDL-C, kardiovaskuläre Ereignisse und die untersuchten Populationen siehe Fachinformation. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Häufig: Influenza, Nasopharyngitis, Infektion der oberen Atemwege, Hautausschlag, Übelkeit, Rückenschmerzen, Arthralgie, Reaktionen an der Injektionsstelle. Gelegentlich: Urtikaria. Weitere Angaben: s. Fach- und Gebrauchsinformation. Verschreibungspfl ichtig. Stand der Information: Mai 2018. AMGEN Europe B.V., 4817 ZK Breda, Niederlande (örtlicher Vertreter Deutschland: AMGEN GmbH, 80992 München).

EDITORIAL Liebe Leser, in der Europäischen Union gilt die Personenfreizügigkeit. Damit ist vor allem die Freiheit des EU-Bürgers gemeint, in einem anderen Land der EU als dem Heimatland wohnen, arbeiten und leben zu dürfen. Dazu gehört unter bestimmten Voraussetzungen grundsätzlich auch eine gleichgestellte gesundheitliche Versorgung. Während in Deutschland im Jahr 2017 die Zahl der Organspender mit nur 797 Spendern bzw. 9,8 Organspendern pro Million Einwohner auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gesunken war, stellte Spanien im selben Jahr mit 46,9 Spender pro Million Einwohner einen neuen Rekord in Sachen Organspende auf. Seit Jahren führt das Land die Rangliste, was die Zahl der Spenderzahlen angeht, weltweit an. Das spanische System führt auch dazu, dass die Wartezeiten auf eine Niere mit kaum zwei Jahren deutlicher kürzer sind, als in allen anderen europäischen Ländern. Und wen mag es verwundern, dass kurze Wartezeiten für Spenderorgane zunehmend auch deutsche Patienten nach Spanien locken. Warum ist das so? In Spanien gilt die Widerspruchslösung, damit ist jeder Spanier per Gesetz automatisch Organspender, es sei denn, er widerspricht. Auch gilt die Koordination der Transplantationen in Spanien als vorbildlich. Es gibt eine übergeordnete Zuständigkeit der Spenderorganisation Organización Nacional de Trasplantes (ONT) für die Bereiche Spendererkennung und -behandlung, Gesprächsführung mit den Angehörigen sowie die gesamte Organisation aller Abläufe. Die ONT untersteht als staatliche Organisation direkt dem Ministerio de Sanidad y Consumo (Ministerium für Gesundheit und Konsum). In jedem wichtigen Krankenhaus gibt es einen Koordinator der ONT. Die Krankenhäuser, die keinen eigenen Transplantationsbeauftragten haben, werden von zentralen Büros der ONT betreut. Wie kam es zur Gründung der ONT? Die Gründungsgeschichte der ONT zeigt verblüffende Parallelen mit der derzeitigen Situation der Transplantationsmedizin in Deutschland. Mit zunehmendem medizinischem Fortschritt stieg in Spanien Mitte der 1980er-Jahre der Bedarf an Spenderorganen, gleichzeitig starben immer mehr Menschen auf den Wartelisten. Das bestehende regional organisierte System offenbarte gravierende Schwächen und immer weniger Organe wurden gespendet. Im Jahre 1987 war dann ein historischer Tiefstand erreicht und im Jahr 1989 wurde als unmittelbare Antwort darauf die ONT gegründet. Der Rest ist Geschichte. Konsequentes Handeln in einer desolaten Situation könnte zu einer Blaupause eines erfolgreichen deutschen Systems werden. Organtourismus ist übrigens keine Lösung. In Spanien ist man inzwischen auf das Problem aufmerksam geworden und möchte diese (Fehl-) Entwicklung mit einer Mindestaufenthaltszeit von zwei Jahren im Land bremsen. Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre. Berlin, März 2019 Anja Lamprecht anja.lamprecht@thepaideiagroup.com Herzlichst Anja Lamprecht Verlegerin 3

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