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Leseprobe CONNEXI Nephrologie Dialyse Transplantation Ausgabe 2-2019

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HYPOPARATHYREOIDISMUS 70

HYPOPARATHYREOIDISMUS 70 rhPTH(1-84) (n=90) Placebo (n=44) 70 60 60 Patienten (%) 50 40 30 Patienten (%) 50 40 30 20 20 10 10 0 0 4 8 12 16 20 24 0 a Zeit (Wochen) b 0 4 8 12 16 20 24 Zeit (Wochen) Abbildung 2: REPLACE-Studie: Anteil der Patienten, die die tägliche Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr um mehr als 50 % reduzieren konnten (primärer Endpunkt) (a) und Anteil der Patienten, die aktives Vitamin D absetzen und die orale Kalziumzufuhr auf max. 500 mg/d reduzieren konnten (b) (modifiziert nach [9]). EDUCATION z. B. Lanthancarbonat gesenkt werden. Eine renale Bildgebung ist immer dann indiziert, wenn ein Verdacht auf Nierensteine besteht oder das Serumkreatinin ansteigt. Zu niedrige Vitamin-D- oder Magnesiumspiegel werden durch eine entsprechende Substitution ausgeglichen. Für Patienten, deren Erkrankung mit Hilfe der bisherigen Therapieoptionen nicht ausreichend kontrolliert werden kann, steht seit September 2017 mit rhPTH(1–84) erstmals auch eine kausal wirksame Therapieoption zur Verfügung. Ergebnisse der REPLACE‐Studie rhPTH(1-84) (Natpar®) ist ein rekombinant hergestelltes Parathormon, dessen Aminosäuresequenz der des endogenen humanen Parathormons entspricht. Die Sicherheit und Wirksamkeit von rhPTH(1–84) wurden in der randomisierten, doppelblinden, klinischen Phase-III-Studie REPLACE mit 134 Patienten mit chronischem Hypoparathyreoidismus, deren Erkrankung mit Hilfe der bisherigen Therapieoptionen nicht ausreichend kontrolliert werden konnte und die zusätzlich zur Standardtherapie rhPTH(1–84) oder ein Placebo erhielten, getestet. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der Studie war die 50%ige Reduktion von oralem Kalzium und aktiven Vitamin D bei gleichzeitigem Erhalt der Normokalzämie nach 24 Wochen. Sekundäre Endpunkte waren definiert als Anteil der Patienten, die ganz ohne aktives Vitamin D und max. 500 mg/d Kalzium auskamen sowie die prozentuale Änderung des Kalziumbedarfs verglichen mit dem Ausgangswert. Die Ergebnisse zeigten, dass 24 Wochen nach Studienbeginn 53 % der mit rhPTH(1–84) behandelten Studienpatienten die täglich benötigte Zufuhr von Kalzium und Vitamin D um mehr als 50 % reduzieren konnten, um einen normalen Serumkalziumspiegel im Zielbereich zu erhalten, verglichen mit 2 % der Teilnehmer, die Placebo erhielten (p

HYPOPARATHYREOIDISMUS benötigten gleichzeitig maximal 500 mg Kalzium pro Tag (p

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