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Leseprobe CONNEXIPLUS 2020-2 Kardiorenale Achse

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erstes interdisziplinäres fachmagazin zu kardiologie, nephrologie und diabetologie sowie lipidologie, biomarkern und ernährung

Patient: Mustermann,

Patient: Mustermann, Erika Geb./Geschlecht: 08.06.1952/W Pat.Nr.: 12345 Untersuchung Ergebnis Einheit Referenzbereich normal grenzwertig pathologisch Cotinin 0,2 μg/l 15 25-OH-Vitamin D 13 ng/ml >30 20–30 45 35–45 90 60–90

COROPREDICT Dr. rer. nat. Alexander Dressel alexander.dressel@dach-praevention.eu Prof. Dr. med. Winfried März winfried.maerz@synlab.com Replikation Kalibrierung und Trennschärfe des Coropredict- Scores werden mithilfe der folgenden Follow-up- Studien untersucht: DETECT (Primärprävention): • kein Schlaganfall und keine koronare Herzerkrankung bei Studienbeginn, • n=4016 (1.518 männlich, 2.498 weiblich), • mittleres Alter: 55,8 Jahre, (SD 1,8 Jahre), • #(Ereignisse)=32, mittlere (mediane) Nachbeobachtungszeit: 3,2 (4,03) Jahre getABI (Primärprävention): • n=6.219 (2.627 männlich, 3.592 weiblich), • mittleres Alter: 72,5 Jahre, (SD 5,3 Jahre), • #(Ereignisse)=336, mittlere (mediane) Nachbeobachtungszeit: 6,7 (7,1) Jahre VIVIT (Sekundärprävention): • n=928 (593 männlich, 335 weiblich), • mittleres Alter: 65 Jahre, (SD 10,6 Jahre), • #(Ereignisse)=70, mittlere (mediane) Nachbeobachtungszeit: 5,5 (6,4) Jahre Zur Überprüfung der Kalibrierung unterteilen wir jede der drei einbezogenen Studienpopulationen in Quartile und untersuchen für jedes Quartil die Abweichung der innerhalb des Beobachtungszeitraums tatsächlich beobachteten Ereigniszahlen von den im Coropredict-Score vorhergesagten Ereigniszahlen. Die Trennschärfe des Coropredict-Scores wird jeweils für die ausgewählten Endpunkte mithilfe der Konkordanzanalyse berechnet (AUC und Konkordanz-Index nach Harrell). Ergebnisse Kalibrierung siehe Abbildungen 4–6. In den Studien DETECT und VIVIT zeigte sich bei der Mehrheit der un tersuchten Zeitabschnitte und in allen Coropredict- Quar tilen für die primäre bzw. sekundäre Prävention keine signifikante Abweichung der vorhergesagten Zahl der Ereignisse von der tatsächlich beobachteten Anzahl. Oder anders ausgedrückt: In den meisten Fällen befindet sich die beobachtete Anzahl der Er eignisse zum Zeitpunkt t innerhalb des 95-%-Konfidenzintervalls, in dem sich auch die vorausgesagte Anzahl der Ereignisse zum Zeitpunkt t befindet (wobei die 95 %-Kon fi denzin ter valle auf dem log-Hazard beruhen). In der getABI-Studie scheinen die Übereinstimmungen zwischen den vorhergesagten Ereignissen (gestrichelte Linien) und den tatsächlich beobachteten Ereignissen (durchgezogene Linien) im Großen und Ganzen akzeptabel zu sein, jedoch kreuzen sich die Linien (durchgezogene und gestrichelte) jeweils im dritten und vierten Quartil. Festzuhalten ist allerdings, dass in der getABI-Population zum Ende des Beobachtungszeitraums ein stärkerer Anstieg der Mortalität zu sehen war. Trennschärfe Die Konkordanzanalyse der Trennschärfe für den Coropredict-Score ergibt: Konkordanz-Index nach Harrell: • für die DETECT-Studie: 0,888, AUC: 0,895, • für die getABI-Studie: 0,761, AUC: 0,754, • für die VIVIT-Studie: 0,801, AUC: 0,797. 25 connexiplus BIOMARKERS

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